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MADAGASKAR ist die viertgrößte Insel der Welt, liegt im Indischen Ozean vor der Ostküste Afrikas und ist etwa so groß wie Frankreich und die Beneluxländer. Die Hauptstadt Antananarivo liegt im Hochland und zählt etwa 1 Millionen Einwohner.

Dreitausend Kilometer weitgehend unentdeckte Küste mit paradiesischen Stränden, malerische Reisterassen, tropischer Regenwald, wüstenhafte Landschaften, schroffe bizarre Gebirge; romantische Seen und Flüsse, das alles hat Madagaskar zu bieten, abgesehen davon, daß Madagaskar das Land der Welt ist mit der größten Anzahl endemischer Pflanzen und Tiere. Die Menschen sind malaysisch-indonesischen, arabischen und afrikanischen Ursprungs. Die Kolonialzeit der Franzosen hat Madagaskar eine starke Prägung hinterlassen, so daß Madagaskar heute eine äußerst charmante Mischung aus Asien, Afrika und Frankreich ist.
Madagaskar hat heute 17 Millionen Einwohner. Das durchschnittliche Pro- Kopf- Einkommen p.a. liegt bei € 250. Fast die Hälfte der Madagassen ist jünger als 15 Jahre. Neben grünem Pfeffer, Pfifferlingen, Leetchis, Halbedelsteinen ist die Vanille, wobei die madagassische Vanille als die beste der Welt gilt, der wichtigste Exportartikel und Devisenbringer. 
Die Madagassen leisteten erbitterten Widerstand gegen Eindringlinge, so daß eine Kolonisierung lange unterblieb. Ende des 18-ten Jahrhundert vereinigte König Andrianampoinimerina die verschiedenen kleinen madagassischen Königreiche, die aus den unterschiedlichen Stämme hervorgegangen waren, zu einem einheitlichen staatlichen Gebilde.
Erst um etwa 1500 n.Chr. ist Madagaskar für die europäische Welt von einem portugiesischen Seefahrer entdeckt worden. Danach entwickelten auch Holländer, Engländer und Franzosen Interesse an der Insel, die auf dem Seeweg nach Indien lag.  Deshalb war Madagaskar lange das Tummelfeld von Piraten ( deshalb sicher auch das Lied: Wir lagen vor Madagaskar...).
1896 wurde Madagaskar französische Kolonie und die letzte Königin wurde nach Algerien verbannt.  Am 26. Juni 1960 wurde Madagaskar von Frankreich unabhängig und wurde die Republik Madagaskar.
Die Madagassen sind ausgesprochen höflich und strahlen eine ehrliche Freundlichkeit und Heiterkeit aus. Die alte, spezifisch madagassische  Kultur ist auch heute noch sehr lebendig. Die Praktizierung überlieferter Zeremonien und Riten, wie z.B. der „famadihana“ - regelmäßige Umbettung der Toten -, und das Beachten der vielen Tabus „fady“, sind Bestandteil des täglichen Lebens.
Ein angeborener Sinn für Feinsinnigkeit und Schönheit, und der Hang zur Esoterik hat in der Vergangenheit und heute eine Vielzahl von Poeten, Schriftstellern, Musikern und Malern hervorgebracht.
Die Madagassen sind begnadete Kunsthandwerker. Die Stickereien, Kunstschmiedearbeiten, Töpferarbeiten, Schnitzereien, und das handgeschöpfte Antaimoro-Papier sind eine wahre Augenweide.
Danach war Madagaskar ein Königreich nach europäischem Muster -unter anderem wurde es auch von drei Königinnen regiert-,  das mal mehr, mal weniger eng mit Europa zusammenarbeitete, ausländische Gesandte empfing und eigene Diplomaten in Europa hatte.
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der DMG am Samstag, den 05.09.2009,
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